Greenwashing beim Impact Investment? So gehen wir dagegen vor.
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Greenwashing beim Impact Investment

Du willst Dein Geld in Unternehmen investieren, die Deine Werte teilen? Wunderbar!

Doch bevor Du auf der gestrichelten Linie unterschreibst, hast Du vermutlich einige Fragen. Und wenn Du ähnlich denkst und handelst wie die meisten Yova Kunden, lautet Deine erste Frage vermutlich:

Wie entscheidet Yova denn, ob ein Unternehmen im Einklang mit meinen Werten steht?

Das ist eine super Frage. Jeder Anleger sollte sie sich stellen.

Vielleicht hast Du schonmal von „Greenwashing“, auf Deutsch „Grünwäsche“, gehört. Grünwäsche stellt ein ernsthaftes Problem dar, nicht nur für Geldanlagen. Grünwäsche findet statt, wenn Unternehmen mit ausgefeilten PR- und Marketingkampagnen einen ökologischen Etikettenschwindel betreiben, um Menschen davon zu überzeugen, dass sie sehr viel umweltbewusster sind und handeln, als es tatsächlich der Fall ist.

Greenwashing

Sie malen sich also grün an, sind innen drin aber genauso wenig grün wie vorher. Ein Beispiel sind Atomstromkonzerne, wenn sie sich nicht um ihren Atommüll kümmern. Klar, ihr Strom ist emissionsfrei, und das ist super. Aber es bleiben grosse Umweltprobleme. So einfach ist es nicht.

Wenn Du genauer hinschaust, findest Du solche Beispiele überall. Zum Beispiel schreiben sich viele Unternehmen die Gleichstellung von Mann und Frau auf die Fahne, doch im Praxistest sind die Aufstiegschancen für Männer und Frauen dann alles andere als gleich.

Oder ein Modelabel mag seinen Einsatz für Menschenrechte feiern, während es mit Zulieferern zusammenarbeitet, deren Arbeitsbedingungen alles andere als menschenwürdig sind.

Mitunter gleicht die Suche nach nachhaltigen Investments einem Spiessrutenlauf. Ein Teil unseres Wertversprechens ist, dass wir den Dingen auf den Grund gehen und uns nicht vom Glanz hübsch dekorierter PR-Kulissen blenden lassen. Dank unseres Zugangs zu ungeschönten Zahlen und harten Fakten finden wir für Dich die Unternehmen, die wirklich helfen, die Welt zu erschaffen, in der Du leben möchtest.

Und so machen wir das:

Wir starten mit Rohdaten: Die Zusammenarbeit mit unabhängigen Experten ermöglicht es uns, Unternehmen unter ökologischen und sozialen Gesichtspunkten zu analysieren. Die Daten, die wir nutzen, decken mehr als 400 Kennzahlen ab und werden entlang von 70 Dimensionen ausgewertet. Auf dieser Basis messen und definieren wir Massstäbe für Emissionen, Nutzung von Ressourcen, Menschenrechte und vieles mehr.

Wir schauen hinter die Zahlen: Wir prüfen täglich, was in den Medien berichtet wird und lassen alle Kontroversen und Streitigkeiten in und mit Unternehmen ebenso einfliessen wie laufende Gerichtsprozesse oder gegen Unternehmen verhängte Geldbussen. Massgeblich bei dieser Methodologie ist, dass die entsprechenden Berichte in der jeweiligen Landessprache erfasst werden. Wir sehen also auch lokale News, die Dir möglicherweise entgehen.

Wir bewerten “Cradle to grave”: Bei jeder Betrachtung der ökologischen und sozialen Auswirkungen, die ein Unternehmen und deren Handeln haben, analysieren wir stets den gesamten Produktlebenszyklus. Dieser beinhaltet alles von der Gewinnung der Rohmaterialien, über die Herstellung bis hin zur Nutzung, Reparatur und Instandhaltung und endet mit der Entsorgung oder dem Recycling.

Wir identifizieren die Innovatoren: Ein Online-Tech-Gigant wie Facebook mag wenig direkte Treibhausgasemissionen verursachen. Wir vergleichen Facebook daher nicht mit einem Stahlhersteller. Stattdessen vergleichen wir Facebooks Performance mit anderen Unternehmen in der gleichen Industrie (also beispielsweise mit Google und Microsoft). Dabei identifizieren wir die Branchenbesten. Genauso schliessen wir Akteure aus „schmutzigeren“ Industriezweigen (also beispielsweise Zementhersteller) nicht kategorisch aus. Vielmehr halten wir auch dort nach Innovatoren Ausschau – nach Unternehmen, die ihren CO2-Fussabdruck signifikant verkleinern und nachhaltige Fortschritte in die richtige Richtung machen. Schliesslich braucht die Welt zumindest heute noch ebenso Zement wie sie Online-Shops braucht. Und doch geben wir unseren gesunden Menschenverstand natürlich nicht an der Daten-Garderobe ab: Ein “sauberer” Zementhersteller ist in fast allen Fällen immer noch weniger sauber als ein Solarenergie-Unternehmen.

Wir vertrauen nicht auf die Aussagen der Unternehmen: Unsere spezialisierten Forschungsdienstleister zapfen eine Vielzahl externer Informationsquellen an und bewerten ein Unternehmen niemals aufgrund dessen nicht verifizierter Daten. Mit stringenter Analyse forschen wir nach, wenn öffentliche Daten im Widerspruch zu den Aussagen einer Firma stehen.

Wir bleiben auf dem Laufenden: Wir bleiben immer am Ball und überprüfen ständig, welchen Wandel ein Unternehmen mit Hinblick auf die Dir wichtigen Werte vollzieht. Wenn ein Unternehmen zum Beispiel von einem Korruptionsskandal erschüttert wird, wird es Deinen Werten vielleicht nicht mehr gerecht. Falls das so ist, fliegt es aus Deinem Portfolio.

Klingt grossartig! Wo kann ich mich registrieren?

Als Erstes lässt Du Dir Deine personalisierte Impact Investing Strategie zusammenstellen – dies ist kostenlos und unverbindlich. Mit unserem Online-Generator entscheidest Du Dich ganz einfach für nachhaltige und sozial verantwortungsvolle Anlagethemen, welche Dir am Herzen liegen. Daraufhin empfehlen wir Dir passende Aktien für Dein Portfolio. Deine finanziellen Ziele und Dein Risikoprofil kannst Du natürlich jederzeit anpassen. Mit jeder Deiner Anpassungen stellt unser Algorithmus sicher, dass Dein Portfolio finanziell weiterhin Sinn ergibt. So kannst Du kontrollieren, wo Dein Geld reinfliesst – ohne Kompromisse beim Gewinn.

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Falls Du bereits eine Yova Anlagestrategie hast, melde Dich hier an, um sie zu sehen.

Erik Gloerfeld

Erik Gloerfeld

Gründer – Investment Plattform
E-Mail Adresse erik@yova.ch
Social Linkedin

Erik ist seit 7 Jahren an nachhaltigem Wirtschaften interessiert. Vor der Gründung von Yova war Erik für mehr als 1 Jahr als selbständiger Unternehmer tätig und hat in dieser Zeit das Projekt Lapel & Tie lanciert sowie die Expansion der Initiative GreenBuzz übernommen.