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Fünf Heisse Firmen für 2018

2017 war ein Jahr grosser Innovationen, Partnerschaften und Akquisitionen. Nun schliessen wir es ab, ziehen Bilanz ... und werfen den Blick auf das, was 2018 wichtig wird.

Vorab ein wichtiger Hinweis: Der folgende Artikel dient nicht als Anlageberatung. Da Analysten diese Unternehmen permanent beobachten, spiegelt der momentane Aktienkurs bereits das Meiste wider, was wir in diesem Artikel aufzeigen. Begeisterst Du Dich für eines dieser Unternehmen, helfen wir Dir dabei, diese Aktien in ein diversifiziertes Portfolio aufzunehmen, das auf eine langfristige Wertsteigerungen abzielt. Weitere Informationen dazu gibt es am Ende dieses Artikels.

 

Der Deal Broker: Wirecard

Alle Daten zu Umsatz und Mitarbeitern sind dem Geschäftsbericht 2016 entnommen (die aktuellsten offiziellen Zahlen).

Soeben hat der App-Durchstarter "WeChat" aus China einen Vertrag mit diesem Payment Provider abgeschlossen - Wirecard übernimmt nun die Abwicklung der Zahlungen von WeChats 600 Millionen aktiven monatlichen Nutzern, wenn diese im Ausland unterwegs sind.

Wirecard verfolgt eine Non-Stop Strategie des Wachstums durch Akquisitionen und Partnerschaften (im Jahr 2017 übernahm es zusätzlich die Citi Prepaid Card Services und ergänzte sein Portfolio um Wirecard North America). Darüber hinaus arbeitet das Unternehmen mit vielversprechenden Startups und Finanz-Apps zusammen, um vorne auf der Innovationswelle zu bleiben. Zuvor beteiligte sich Wirecard schon an Funding Circle, Monese und Monzo (um nur einige zu nennen). Behaltet sie im Auge!

 

Der Windexperte: Vestas

Nachdem erneuerbare Energien gegenüber fossilen Brennstoffen inzwischen konkurrenzfähig geworden sind und sich das menschliche Umweltbewusstsein fortwährend verstärkt, erwartet die Industrie ein signifikantes Wachstum. Vestas besitzt als grösster Windturbinenhersteller (nach Marktanteil) eine einzigartige Position. Aktuell gibt es jedoch etwas Gegenwind - General Electric, eines der grössten Unternehmen der Welt, hat Klage aufgrund der Nutzung geistigen Eigentums eingereicht. Vestas bezeichnet die Ansprüche als “unbegründet" und strebt an, GE vor Gericht herauszufordern. Da Patentstreitfälle in der Regel komplex und teuer sind, beobachten wir vorerst, wie sich dieser entwickelt.

 

Der Herausforderer: Zalando

Entschlossen, mit Amazon zu konkurrieren, steht Zalando vor grossen Herausforderungen: Es steigt in den Beauty-Markt ein, eröffnet einen stationären Concept Store und baut seine strategischen Partnerschaften mit anderen Marken aus. So können sich Lieferanten, dafür entscheiden, Zalando-Lagerhäuser zu nutzen oder den Versand selbst zu organisieren - genau wie bei Amazon.

Zalando hat erst kürzlich seine Investitionen in den Bereichen Logistik und Technologie erhöht und zudem sein Ziel bekräftigt, den Umsatz bis 2020 zu verdoppeln. Zwischen dem zweiten und dritten Quartal 2017 stiegen die aktiven Kunden von Zalando um eine Million auf 22,2 Millionen. Man wird sehen ob es ausreicht, um Amazon ein wenig das Wasser abzugraben.

 

Der Automatisierer: Kion Group

Bereits heute ein weltweit führender Anbieter von Flurförderzeugen und den zugehörigen Logistiklösungen hat die Kion Group in den letzten Jahren eine wahre Innovationsflut geschaffen: Die weltweite Einführung neuer selbstfahrender Maschinen, die Umstellung der Energieversorgung ihrer Gabelstapler von giftigen Batterien auf die energieeffiziente Lithium-Ionen-Technologie und vieles mehr.

Zudem erwarb Kion den Schweizer Automatisierungsspezialisten Dematic - genau das Unternehmen, welches für die Automatisierung einiger der weltweit grössten E-Commerce-Lager verantwortlich ist - darunter von Marken wie Adidas, die über mehr als 70.000 einzigartige Produkttypen verfügen. Eine wahre Meisterleistung!

 

Der stille Überflieger: Infineon

In der globalen Finanzkrise von 2008 ist Infineon fast untergegangen - die Aktie wurde der erste Pennystock des DAX, dem wichtigsten deutschen Aktienindex. Die Pleite konnte aber abgewendet werden, daher spulen wir schnell zum heutigen Tag vor: Infineon rockt die Börse.

Aktuell liefert das Halbleiterunternehmen mehrere Komponenten für den neuen Audi A8, das weltweit erste voll autonom fahrende Serienauto (“eyes and hands off" wie der Experte sagt).

Zudem beschreitet Infineon neue Wege, um die Welt im Zeitalter der Quantencomputer vor Cyber-Angreifern zu schützen, und arbeitet daran, die komplexen Sicherheitsprobleme des Internets der Dinge zu bekämpfen; sei es in automatisierten Fabriken oder auch in Smart Home Geräten wie Lampen und Überwachungskameras.

Dies sind nur einige von vielen Gründen, warum Infineon eine unserer fünf heissen Firmen 2018 ist. Während Infineon sein Netzwerk ins Silicon Valley weiter ausbaut, behalten wir sie stets im Blick.

 

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